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Sorgfältige Aquarienpflege gegen Garnelenkrankheiten

Krankheiten bei Garnelen sind ein weit verbreitetes, aber leicht zu vermeidendes Problem. In jedem Ökosystem existieren Bakterienstämme und Pilze, die bei einem stabilen Gleichgewicht im Normalfall keine Erkrankungen auslösen, sondern für das Überleben der Lebewesen sogar notwendig sind. Auch in einem Aquarium sind in natürlichen Vorkommen viele Mikroorganismen nachzuweisen, die in einem gesunden Lebensraum kaum Krankheiten bei Garnelen verursachen, sondern mit diesen in einer Symbiose leben. Kommt es zu einer Störung des ökologischen Gleichgewichts, führt dies zu Stressbelastung und einem geschwächten Immunsystem der Garnelen. Dadurch bieten die Tiere für die eigentlich harmlosen Mikroorganismen eine leichte Angriffsfläche für Garnelenkrankheiten. Die Bakterien und Pilze werden zu Erregern und lösen eine Vielzahl von Garnelenkrankheiten aus, die in vielen Fällen zum Tod der sensiblen Tiere führen. Daher ist sorgfältige Pflege des Aquariums unumgänglich, um den Garnelen optimale und stabile Lebensbedingungen zu bieten.Garnelenkrankheiten – Folge falscher oder nachlässiger PflegeKommt es in einem Aquarium zu einem Ausbruch von Krankheiten bei Garnelen, sind fast immer Vergiftungen durch aggressive chemische Substanzen, zu niedrige oder zu hohe Temperaturen, ein falscher pH-Wert des Wassers oder Sauerstoffmangel dafür verantwortlich. Schon kleinste Kupferpartikel im Leitungswasser können tödliche Krankheiten bei Garnelen auslösen. Deshalb sind Gewissenhaftigkeit und ständige Beobachtung die besten vorbeugenden Maßnahmen gegen Garnelenkrankheiten. Wenn Sie merken, dass eines oder mehrere der Tiere durch ungewöhnliches Verhalten auffallen, wenden Sie sich unverzüglich an einen Aquaristik-Fachmann und lassen Sie Proben des Wassers analysieren. Treten Garnelenkrankheiten auf, ist eine Behandlung durch Medikamente wie Antibiotika, Antimyotika oder einem Präparat mit Malachitgrünoxalat nicht immer von Erfolg gekrönt. Die effektivste Methode, den Ausbruch von Garnelenkrankheiten einzudämmen und die Symptome im Frühstadium zum Abklingen zu bringen, liegt in der sofortigen Stabilisierung des biologischen Gleichgewichts durch täglichen Wasserwechsel.

Die häufigsten Krankheiten bei Garnelen

Bakterielle Infektionen sind für den Großteil der Garnelenkrankheiten verantwortlich und führen meist innerhalb weniger Tage oder Wochen zum Tod einzelner oder mehrerer Tiere. Von Bakterien hervorgerufene Garnelenkrankheiten können sowohl die inneren Organe befallen als auch äußerlich auftreten. Mit der Nahrung können Garnelen auch Pilzsporen aufnehmen, die dem Tier bei einem intakten Immunsystem kaum schaden, bei Schadstoff- oder Stressbelastung jedoch Mykosen der Organe hervorrufen, die durch die starke Schädigung des Gewebes zum Tod der Tiere führen. Eine der häufigsten Garnelenkrankheiten stellt die von Einzellern, den sogenannten Glockentierchen hervorgerufene Pelzkrankheit oder falsche Pilzkrankheit dar, im Zuge derer es zur Bildung einer flaumigen Schicht auf der Panzeroberfläche kommt. Wie die Pelzkrankheit ist auch die sogenannte Muskelnekrose als eine der häufigsten Krankheiten bei Garnelen mit bloßem Auge zu erkennen. Sie äußert sich durch eine milchig weiße Verfärbung des Hinterteils. Die Muskelnekrose führt durch eine Entzündungsreaktion zur Zersetzung von Zellgewebe. Als weitverbreitete Krankheiten bei Garnelen können die Rostfleckenkrankheit und die Black Gill Disease sowohl von bakteriellen als auch Pilzerregern ausgelöst werden und führen in schweren Fällen zum Verlust von Gliedmaßen, Wachstumsstörungen und schließlich zum Tod.

Vorbeugung von Krankheiten bei Garnelen

Um zu verhindern, dass es zum Ausbruch von Krankheiten bei Garnelen kommen kann, sollten Sie einige wichtige Punkte in der Pflege Ihres Aquariums und dem Umgang mit den Tieren beachten. Lassen Sie das Aquarium mindestens vier Wochen einfahren, um der Bakterienfauna genügend Zeit zu geben, zur Stabilisierung eines optimalen ökologischen Gleichgewicht beizutragen. Halten Sie mehrere Garnelenarten nicht in einem Becken, wenn diese unterschiedliche Anforderungen an die Wasserwerte stellen. Wenn Sie neue Garnelen zukaufen, setzen Sie diese nicht gleich zu den bereits vorhandenen, sondern für die ersten Wochen in ein Quarantäneaquarium. Vermeiden Sie sowohl, das Becken mit zu vielen Exemplaren zu bestücken als auch ein Zusammenleben der Garnelen mit anderen Tieren, die ihnen gegenüber ein aggressives Verhalten zeigen und dadurch zu Stress führen. Durch wöchentlichen Teilwasserwechsel, regelmäßige Belüftung durch Sprudelsteine und gewissenhafte Reinigung des Aquariums vermeiden Sie, dass sich Bakterien, die Garnelenkrankheiten verursachen, ansiedeln und vermehren. Überprüfen Sie regelmäßig die Wasserwerte, vor allem in Hinblick auf pH-Wert sowie Nitrit-, Nitrat- und Phosphatbelastung. Ein verschlammter Filter kann Schadstoffe nicht ausreichend abbauen, wodurch die Anzahl der Keime im Wasser rasant ansteigt und Garnelenkrankheiten auftreten. Da es durch die Einwirkung von Kupfer zu fatalen Vergiftungen der Tiere kommt, haben kupferhaltige Düngemittel, Nährböden und Medikamente in einem Garnelenaquarium nichts verloren. Um sicher zu gehen, dass es nicht zum Ausbruch von Krankheiten bei Garnelen kommt, sollten Sie das verwendete Leitungswasser vorab mit einem im Fachhandel erhältlichen Kupfertest analysieren. Um einer folgenreichen Schadstoffbelastung durch Kupfer und andere gefährliche Chemikalien, die Krankheiten bei Garnelen auslösen, vorzubeugen, sollten Sie Pflanzen nach dem Kauf einige Tage lang wässern, bevor Sie sie ins Aquarium geben.

 

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